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Ausfallrisiko

Wie definiert man Ausfallrisiko?

Das Ausfallrisiko ist eine Form des Kreditrisikos. Die Gefahr, dass der Kreditnehmer seiner Verpflichtung zur Kredittilgung sowie der Zahlung der vereinbarten Zinsen nicht oder nur zum Teil nachkommt. Ausfallrisiko wird auch als die Gefahr bezeichnet, dass ein Unternehmen insolvent wird, dessen Anteile oder festverzinsliche Wertpapiere ein Anleger erworben hat. Die Konsequenz in beiden Fällen sind Teil- oder Totalausfälle. 1

Das Ausfallrisiko wird verringert, indem Kredite mit Sicherheiten verstärkt werden. So können in einer Insolvenz des Kreditnehmers diese Sicherheiten verwertet werden zur Minimierung des Schadens des Gläubigers (Kreditgebers). Mehr zu gedeckten Krediten finden sie hier.

Um die Wirkung eines Ausfalls zu minimieren, streuen professionelle Anleger ihre Investitionen auf unterschiedliche Anlageklassen und innerhalb der Anlageklassen auf verschiedene Anlagen (Diversifikation).

Ein Indikator für das Ausfallrisiko ist die Bonität eines Unternehmens. Die swisspeers-Ratingklassen reichen von D- (Ausfallrisiko hoch) bis A+ (Ausfallrisiko gering). Ein höheres Ausfallrisiko, wird in der Regel mit einem entsprechend höheren Zinssatz kompensiert.

1. Büschgen, H. E. (2006). Das kleine Bank-Lexikon. Stuttgart Schäffer-Poeschel 2006 Düsseldorf