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Bonität | Rating

Was ist Bonität bzw. Rating?

Die Qualität eines Schuldners oder Wertpapieremittenten. Die Bonität umfasst sowohl die Kreditwürdigkeit als auch die Kreditfähigkeit. Oft wird die Bonität durch eine Rating-Skala dargestellt.

Die Kreditfähigkeit ist die Fähigkeit eines Kreditantragstellers, rechtswirksam einen Kredit aufnehmen und damit sich oder ein Unternehmen, das er vertritt, verpflichten zu können.1 Die Kreditwürdigkeit ist ein Massstab für die Kreditvergabe einer Finanzinstitution an einen Kreditantragsteller. Sie wird im Rahmen einer Kreditwürdigkeits-/Bonitätsprüfung ermittelt.

Die Bonitätsprüfung ist die wichtigste Form der Prüfung der Finanzierungswürdigkeit von Unternehmen, Personen und öffentlichen Haushalten (Staaten). Bei Kreditnehmenden wird dazu vor allem die Ertragslage und die zukünftige Ertragskraft überprüft. Als Unterlagen dienen Geschäftsabschlüsse (Bilanz und Erfolgsrechnung), Liquiditätsrechnungen, Darstellungen der Geschäftsaussichten usw. Neben der materiellen Kreditwürdigkeitsprüfung gibt es noch die persönliche Kreditwürdigkeitsprüfung. Diese umfasst die Überprüfung des Rufs, der persönlichen Zuverlässigkeit, der unternehmerischen Fähigkeiten etc. Sie spielt vor allem bei Krediten an Privatpersonen eine wichtige Rolle.

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Das Bonitätsprüfungsmodell von swisspeers wurde mit internen und externen Spezialisten entwickelt und validiert. Das System berechnet nach Einreichen des Kreditantrags durch den Kreditnehmer zunächst ein indikatives Rating – dieses ist noch unverbindlich. Anschliessend beginnen die swisspeers Spezialisten mit der detaillierten Bonitätsprüfung für das finale Rating.

Diese beinhaltet die Beurteilung der Finanzkennzahlen der letzten zwei Jahre der Kreditantragsteller im Vergleich zu ihrer Branche und weitere ökonomische Prognosen und Prüfungen. Die Bonität wird am Ende durch die Rating-Klassen ausgedrückt, die bei swisspeers von D- bis A+ reichen.

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1. Büschgen, H. E. (2006). Das kleine Bank-Lexikon. Stuttgart Schäffer-Poeschel 2006 Düsseldorf