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Verkäuferdarlehen

Definition

Verkäuferdarlehen werden dem Mezzanine-Kapital eines Unternehmens zugeordnet. Sie sind also eine Finanzierungsform zwischen Eigen- und Fremdkapital. 

Unter einem Verkäuferdarlehen versteht man ein Darlehen des aktuellen Unternehmensinhabers an seinen Nachfolger. Obwohl das gesamte Firmeneigentum übertragen wird, muss der neue Inhaber zum Übernahmezeitpunkt noch nicht den gesamten Transaktionspreis bezahlen. Der beim Übernahmezeitpunkt noch nicht bezahlte Anteil wird über einen gewissen Zeitraum - häufig über sieben bis zehn Jahre - aus dem mit dem Unternehmen generierten Cash Flow in Raten zurückbezahlt. Wie hoch die Zinsen sind und wann die Zahlungen erfolgen, wird vom Veräusserer und dem Käufer gemeinsam festgelegt. 

Auch der swisspeers-Blog hat sich diesem Thema schon gewidmet - der entsprechende Eintrag findet sich hier.